Die Risikolebensversicherung

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Was ist eine Risikolebensversicherung?

Definition: Eine Risikolebensversicherung sorgt im Todesfall des Versicherten für die finanzielle Absicherung des überlebenden Partners, der Kinder oder anderer Angehöriger. Mit ihr kann zum Beispiel die Ausbildung der Kinder oder ein laufender Immobilienkredit abgesichert werden. Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung wird kein Kapitalstock aufgebaut, der nach Ende der Laufzeit zur Auszahlung kommen würde. Aus diesem Grund können die Versicherer die Höhe des monatlichen Beitrags vergleichsweise günstig kalkulieren.

Welche Versicherungssumme ist sinnvoll?

Die Höhe der Versicherungssumme hängt von Ihren persönlichen Umständen ab und sollte etwa das vierfache Bruttojahreseinkommen umfassen. Bei Familien mit Kindern muss die Versicherungssumme höher angesetzt werden. Der Vertrag sollte zumindest solange laufen, bis Ihre Kinder beruflich auf eigenen Beinen stehen, oder der besicherte Immobilienkredit vollständig getilgt ist. Bei Tarifen mit Verlängerungsoption haben Sie die Möglichkeit, die Laufzeit des Vertrages zu verlängern, wenn sich in Ihrer Lebensplanung Änderungen ergeben. Nutzen Sie den Rechner auf einer Vergleichsseite, um für sich die optimale Versicherungssumme zu ermitteln.

Besonderheit bei fallenden Versicherungssummen:

Die Todesfallsumme sollte ausreichen, um Ihren Angehörigen in den ersten Jahren die Zahlung der laufenden Kosten zu ermöglichen. Hierzu zählen auch Ausbildungskosten und die Aufwendungen für laufende Kredite.

Eine Ausnahme sind Versicherungen mit einer fallenden Versicherungssumme. Hier sollte die Versicherungssumme immer der Höhe des noch ausstehenden Darlehensbetrages entsprechen. Vorsicht ist bei Versicherungen mit linear fallender Versicherungssumme geboten, denn der Versicherungsbetrag könnte bei Eintritt des Versicherungsfalls niedriger sein als der offene Darlehensbetrag.

 

Was kostet eine Risikolebensversicherung?

Die Höhe des Beitrags steigt mit der Höhe der Versicherungssumme und der Laufzeit des Vertrages. Außerdem ist sie abhängig von Ihrem Alter, Ihrem Gesundheitszustand und dem ausgeübten Beruf. Gefährliche Hobbys, wie Fallschirmspringen, können ebenso wie Tabakkonsum zu einem höheren Beitrag führen. Vor dem Abschluss ist die Beantwortung einer Reihe von Gesundheitsfragen erforderlich. Bei einer höheren Versicherungssumme müssen Sie sich je nach Anbieter eine vorhergehende ärztliche Untersuchung unterziehen. Die Bewertung der Ergebnisse ist je nach Versicherer verschieden. Für die Absicherung eines höheren Risikos erhebt die Versicherung einen Risikozuschlag auf den monatlichen Beitrag.

Unterschieden wird zwischen dem Brutto- und dem Nettobeitrag. Während der Bruttobeitrag im Versicherungsvertrag festgelegt wird, berechnen die Unternehmen den tatsächlich zu zahlenden Nettobeitrag unter Einbeziehung möglicher Überschüsse und Zinsgewinne. Die Differenz zwischen beiden Beiträgen sollte möglichst gering sein.

Ein Risikolebensversicherungsvergleich stellt sicher, dass Sie für Ihre Bedürfnisse das günstigste Angebot finden.

Wann ist die Risikolebensversicherung besonders sinnvoll?

Vor allem für Allein- oder Hauptverdiener ist diese Versicherung wichtig, damit ihre Hinterbliebenen bei einem Todesfall ausreichend versorgt sind.

Die Risikolebensversicherung kann aber auch an Ihre individuelle Lebenssituation angepasst werden und so Geschäftspartner oder andere Personen finanziell schützen. Darüber hinaus eignet sich die Risikolebensversicherung zur Absicherung von Immobilienfinanzierungen oder Krediten. Im Ernstfall erhalten die Verbliebenen die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme aus Ihrer Risikolebensversicherung.

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Baufinanzierung

Bei einer Baufinanzierung verlangen viele Banken den Abschluss einer Risikolebensversicherung zur Absicherung des Kredits. Eine Risikolebensversicherung ist in diesem Fall eine bessere Alternative als eine Restschuldversicherung, bei der die komplette Prämie bei Vertragsbeginn in einer Summe fällig wird. Durch den Abschluss einer Risikolebensversicherung stellen Sie sicher, dass ihre Angehörigen den Immobilienkredit weiter abzahlen können und es nicht aufgrund aufgelaufener Schulden zu einer Zwangsversteigerung der Immobilie kommt. Ein Vertrag mit fallender Versicherungssumme sichert immer genau die Restschuld des Kredits ab. Sie sollten aber überlegen, ob nicht ein Vertrag mit einer gleich bleibenden Versicherungssumme günstiger ist, da in diesem Fall neben den Tilgungsraten für die Immobilie auch die laufenden Kosten Ihrer Angehörigen abgesichert sind.

Kreditabsicherung

Neben Immobilienkrediten ist auch bei Geschäftskrediten häufig der Abschluss einer Risikolebensversicherung sinnvoll oder sogar die Voraussetzung für die Bewilligung des Kredits. Bei mehreren Geschäftspartnern sollte jeder Teilhaber eine Versicherung abschließen, damit nach einem Todesfall die verbliebenen Eigner die Kreditraten und die laufenden Kosten für das Unternehmen weiter tragen können. Hier bietet sich eine Vertragsvariante mit fallender Versicherungssumme an.

Über Kreuz

Die Versicherung über Kreuz ist besonders empfehlenswert für unverheiratete Paare ohne Kinder, die sich durch separat abgeschlossene Verträge gegenseitig absichern. Der überlebende Partner bekommt dadurch die Möglichkeit, die Versicherungssumme steuerfrei zu erhalten. Für Ehepaare lohnt sich aufgrund des für sie geltenden Freibetrages von 500.000 Euro eine Versicherung über Kreuz, wenn größere Summen vererbt werden, die die Höhe dieses Freibetrages überschreiten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass nach Auszahlung der Versicherungssumme der verbliebene der beiden Verträge weiter besteht und für diesen eine neue bezugsberechtigte Person gewählt werden darf.

Verbundenen Lebensversicherung

Für Paare ist auch der Abschluss einer verbundenen Lebensversicherung möglich. Der Vertrag sichert zwei Partner gleichzeitig ab und die Versicherungssumme wird aus Anlass des ersten Todesfalls ausbezahlt.

Wann kann sie nicht abgeschlossen werden?

Ein Abschluss ohne Gesundheitsfragen beziehungsweise ohne Gesundheitsprüfung ist bei keinem Anbieter möglich. Ein Ablehnung kann bei besonders risikoreichen Berufen oder Hobbys erfolgen. Auch bestehende Vorerkrankungen können zu einer Ablehnung des Antrages führen, wenn sie das Sterberisiko erhöhen. Dies kann beispielsweise bei einer Krebserkrankung oder einer HIV-Infektion der Fall sein. Letztendlich ist auch ein starkes Übergewicht oder eine Überschreitung der Altersgrenze ein Ausschlussgrund. Je nach Versicherer liegt das Höchstalter für einen Abschluss zwischen 65 und 75 Jahren. Unter Umständen kann für den Betroffenen der Abschluss einer Sterbegeldversicherung eine Alternative sein.

Wann zahlt sie nicht?

 

  • Suizid: Wenn der Versicherte in den ersten drei Jahren nach Abschluss der Police Selbstmord begeht, ist in der Regel eine Zahlung ausgeschlossen. Für Suizid infolge einer geistigen Erkrankung bestehen unter Umständen abweichende tarifliche Regelungen.
  • Falsche Angaben: Die Versicherung kann die Zahlung verweigern oder kürzen, wenn bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen aus Unachtsamkeit oder absichtlich falsche Angaben gemacht wurden. Da der Versicherer Ihre Zustimmung zur Einsicht in Ihre Patientenakten eingeholt hat, sollten Sie diese ebenfalls anfordern und die dort erfassten Daten mit Ihren Angaben vergleichen.
  • Gewaltsamer Tod: Ein weiterer Ausschlussgrund wäre die gewaltsame Herbeiführung des Todes durch den Zahlungsempfänger der Versicherungssumme. Aus diesem Grund leistet die Versicherung bei einer vorsätzlichen Tötung solange keine Zahlung, bis die Tat aufgeklärt wurde.

Was sollten sie beim Abschluss beachten?

 

  • Richtige Todesfallsumme und Laufzeit: Sie sollten bei Vertragsabschluss genau abwägen, welche Laufzeit sinnvoll ist, und vorsichtshalber einen längeren Zeitraum wählen. Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass Sie die Laufzeit zu lang angesetzt haben, können Sie die Versicherung problemlos vorzeitig beenden. Die Todesfallsumme sollte hoch genug gewählt werden, um Ihren Angehörigen zu ermöglichen, einige Jahre ohne Ihr Einkommen zurechtzukommen. Berücksichtigen Sie in diesem Zusammenhang auch die Höhe der Verbindlichkeiten. Sollten diese im Laufe der Zeit sinken, können Sie die Versicherungssumme nach unten anpassen.
  • Nachversicherungsgarantie und Überschussbeteiligung: Sie sollten möglichst einen Tarif mit Nachversicherungsgarantie wählen. Möchten Sie aufgrund geänderter Lebensumstände die Versicherungssumme oder die Laufzeit erhöhen, erspart Ihnen eine solche Garantie die erneute Beantwortung der Gesundheitsfragen. Solche Anlässe können beispielsweise eine Heirat, die Geburt eines Kindes oder der Erwerb einer Immobilie sein. In der Regel ist der mögliche Erhöhungsbetrag begrenzt.
    Im umgekehrten Fall ist eine Senkung der Versicherungssumme in der Regel problemlos möglich.

    Erwirtschaftet die Versicherung eine Überschussbeteiligung aufgrund niedrigerer Ausgaben oder einer günstigen Lage am Kapitalmarkt, gibt sie diese Überschüsse an den Versicherten weiter. Dies kann in Form niedrigerer Beiträge oder durch eine Erhöhung der Versicherungssumme erfolgen.

  • Angaben im Gesundheitsfragebogen: Wenn Sie aufgrund Ihrer Angaben im Gesundheitsfragebogen von einer Versicherung abgelehnt werden, kann Ihnen das gleiche Schicksal auch beim nächsten Unternehmen drohen, da die Versicherungen ihre Daten untereinander austauschen. Im Zweifelsfall ist es besser, erst einmal durch eine anonyme Voranfrage, ob Ihre Vorerkrankung für den Versicherer ein Ausschlusskriterium darstellt.

    Sie sollten immer eine Kopie des Antrages und des Gesundheitsfragebogens zu Ihren Unterlagen nehmen, um später die Angaben nachvollziehen und mit den Daten der Versicherung vergleichen zu können.

Meistgestellte Fragen zum Thema Risikolebensversicherung

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Wann erfolgt die Auszahlung?

Bei Tod des Versicherten ist es ratsam, die Versicherung vorab telefonische zu informieren und die notwendigen Unterlagen zu erfragen. In der Regel erfolgt die Zahlung, wenn der Versicherung die Sterbeurkunde, eine Kopie des Versicherungsscheins und, falls erforderlich, der Erbschein vorgelegt werden.

Manche Tarife sehen auch eine vorzeitige Überweisung eines Teils der Versicherungssumme bei Vorliegen einer schweren Erkrankung vor. Darüber hinaus gibt es auch die Variante, dass die Versicherung diesen Betrag nicht auf die Versicherungssumme im Todesfall anrechnet.

Wer bekommt das Geld?

Die Auszahlung erfolgt an den oder die im Vertrag benannten Bezugsberechtigten. Im Fall der Über-Kreuz-Versicherung erhält der jeweils andere Partner die Versicherungssumme. Wenn beide Möglichkeiten nicht in Betracht kommen, da es keinen Bezugsberechtigten gibt und keine Über-Kreuz-Variante vorliegt, geht die Versicherungssumme im Nachlass des Verstorbenen auf und wird nach den Bestimmungen der gesetzlichen oder testamentarischen Erbfolge ausgezahlt.

Hinweis zur Versicherung:

Die technische Abwicklung sowie Direkt-Kommunikation mit Ihnen als Kunden erfolgt über ein Partner-Unternehmen.

Rechtsverbindlich sind alleine die Inhalte und der Wortlaut des Versicherungsscheins und der Versicherungsbedingungen.

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